was geschah am 6.Tag 2005  Videostill aus Video zu "was geschah am 6. Tag"
 Skizze Was geschah am 6. Tag "was geschah am 6. Tag" ist ein interaktives Environment
„Was geschah am 6. Tag“ das in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich entwickelt worden ist, war ursprünglich als eine interaktive Installation konzipiert. Im Verlauf des Entwicklungsprozesses wurde, um jeweils die Systementwicklungen unter realen Bedingungen zu testen, entschieden „Was geschah am 6. Tag“ als eine Performance zu realisieren.
Im Rahmen dieser Performances, die im April 2005, Zappy Birthday 125 Jahre ETH Zürich stattgefunden hat, wurde ein Projektionsraum mit Videokanälen erstellt, ein sogenannter „Open Story Space“, in dem einzelne Sequenzen einer Geschichte mit mittels einer Vierkanal-Videoprojektion in Relation zu einander gesetzt wurden. Die Geschichte der Reise von zwei Frauen auf einem Fluss wurde jedoch nicht kontinuierlich erzählt, sondern multilinear, parallel, fragmentarisch und offen. Das heisst, gleichzeitig zu den Videobildern – auf den einzelnen Videokanälen wurde die jeweilige Szene gleichzeitig in verschiedenen Einstellung und/oder das Vorher und Nachher gezeigt – kommentierten die Protagonisten das Geschehen im Video. Zusätzlich zu diesen Kommentaren lass ein Performer Tagebuch Eintragungen eines fiktiven Tagebuches der Renate (Frau im Video) vor. Die Videobilder und das Audio wurden anhand der Blickrichtung der Performer, in Echtzeit, gesteuert.
Durch diesen vielschichtigen Zugang kann der Betrachter das Erlebte und das, was noch zu erleben ist, gleichzeitig sehen. Durch den Autor werden rekursive Schlaufen eingesetzt, Zeitsprünge eingebaut und Höhepunkte sind dort gesetzt, wo es in den einzelnen Sequenzen sinnvoll ist. „Was geschah am 6. Tag“ hat kein definitives Ende, sondern es hat verschiedene Enden, die von den Betrachtern durch das Verlassen der Umgebung definiert wurden.
 Videostill aus Video zu "Was geschah am 6. Tag"
 Environment "was geschah am 6. Tag"
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